Schreibkraft
Heiner Frost

November 30, 2017
von Heiner Frost
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Krümelmonster

Es sei gleich gesagt: Der folgende Bericht könnte Spuren von Satire enthalten. Vor dem Klever Landgericht wird vieles verhandelt – immer wieder natürlich auch Kapitalverbrechen. Im folgenden Fall wird zu klären sein, ob es sich um einen Auftragsmord oder Notwehr gehandelt hat …

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November 29, 2017
von Heiner Frost
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schön – schrill – schräg

  1. / Man sollte hingehen und sich ansehen, was der Emmericher Kunstverein Haus im Park für die Jahresausstellung 2017 zusammengetragen hat.

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November 25, 2017
von Heiner Frost
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Die Besichtigung des Möglichen

Foto: Rüdiger Dehnen

Köster? Klar. Hat man schon gesehen. Ziemlich virtuos, was der so malt. Einer, der‘s drauf hat, denkt man. Jetzt ist er wieder mal in der Galerie Ebbers zu sehen. „Femmes argentées déjeunant“.

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November 19, 2017
von Heiner Frost
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Der Duft der falschen Rosen

Am Ende ist Sjef ziemlich fertig: Gut fertig irgendwie. Er schwitzt. Das liegt nicht an der Theatertemperatur. Dann müsste ich auch schwitzen. „Komm vorbei. Schau‘s dir an“, hatte Sjef gesagt. Also: Auf zur Sonderfahrt. Theater für einen Gast …

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November 19, 2017
von Heiner Frost
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Herzangelegenheit

Auf dem Tisch im Wohnzimmer: Die Karten. Vielleicht 30 Stück sind es. Sie haben die Größe einer Bankkarte. „Es muss weitergehen!“, steht drauf – das „es“ in einem roten Herz, dem zwei Füße gewachsen sind …

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November 13, 2017
von Heiner Frost
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Stahl – Druck – Kunst: Thomas Kühnapfel

Foto: Christoph Buckstegen

Wer kann schon sagen, wo der Erfolg beginnt? Das hängt nicht zuletzt davon ab, wen man fragt. Wenn einer als Bildhauer eingeladen wird, im Skulpturenpark Wuppertal auszustellen, ist das schon ein bisschen so, als würde ein Schauspieler ans Burgtheater eingeladen.
Trotzdem zählt am Ende nicht die Einladung: Das ist eine Ehre – sicher. Aber in der Kunst hängt vieles davon ab, im richtigen Augenblick am richtigen Ort von den richtigen Menschen wahrgenommen zu werden. Das zumindest ist eine Lesart des Erfolges.

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November 3, 2017
von Heiner Frost
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… wenn man hinunterschaut

Foto: Karl Forster

Es dauert mehr als einen Augenblick, sich den Schrecken aus der Seele zu kratzen. Auf der Bühne ist das Tutti der Akteure – Rücken zum Publikum – zum Standbild erstarrt und befiehlt Innehalten. (Jetzt bitte nicht mehr atmen.)  Erst nach 20 Sekunden – 30 vielleicht – traut sich das Publikum aus der Deckung: Applaus. Man klatscht mit, obwohl doch die Hände fast aufeinandergeforen waren. Die Kälte: Kaum erträglich. Die heile Welt: Außer Sichtweite. Irgendwie abhanden gekommen. Geschreddert.

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Oktober 25, 2017
von Heiner Frost
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Ein weißer Schatten

Das Wort hat Gewicht. Es weckt Vorstellungen – Gnade. Der erste Gedanke: Da ist etwas nicht mit Händen zu greifen – nichts, das sich klar umreißen ließe wie zum Beispiel Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Vielleicht ist Gnade ein weißer Schatten. Der Kopf sagt: Niemand hat einen Anspruch auf Gnade. Gnade, denkt man, ist ein Gedanke am Ende der Paragraphen, aber: Was Gnade bedeutet, hängt natürlich davon ab, wen man fragt und in welchem Koordinatensystem jemand sich bewegt.

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Oktober 21, 2017
von Heiner Frost
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Hubabubatuba oder: Fremde, bewegliche Sachen

Wer arbeitet am Heiligen Abend, nachdem die letzten Geschäfte ihre Pforten geschlossen haben? Krankenhauspersonal, Ärzte, Polizisten, Pastöre … und diese drei: Nennen wir sie Hubba, Bubba und Tubba.

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